Tibet Schmucksachen
Saturday, March 1, 2008
  Tibet Reiseführer - Vorwort
Tibet ist reich an schönen Landschaften und hat eine faszinierende Kultur. In vielerlei Hinsicht nimmt Tibet einen ersten Platz ein - sei es in China, in Asien oder gar in der Welt. Drei Sehenswürdigkeiten stehen auf der Liste des Weltkulturerbes - der Potala-Palast, das Jokhang-Kloster und Norbulingka. Fünf Sehenswürdigkeiten zählen zur nationalen AAAA-Kategorie (der Basum Co in Nyingchi, der Potala-Palast, das Jokhang-Kloster, der Norbulingka und das Museum Tibets). Es gibt drei nationale Naturschutzgebiete, ein nationales Landschaftsgebiet, einen nationalen Waldpark, einen nationalen geologischen Park, die bekannte historische Kulturstadt Lhasa und mehr als 100 Kulturstätten, die unter Denkmalschutz stehen. Nirgendwo sonst sind Landschaft und Kultur eine so enge Symbiose eingegangen und kaum einer kann sich der tiefgehenden Faszination dieser Gebirgs- und Seenlandschaft mit ihren Klöstern und den für Fremde so seltsamen Sitten und Bräuchen seiner Bewohner entziehen.

Das Autonome Gebiet Tibet im Südwesten Chinas, liegt zwischen 26° 50´ und 36° 53´ nördlicher Breite und zwischen 78° 25´ und 99° 06´ östlicher Länge. Mit über 1,2 Mio. km² - so groß wie Großbritannien, Frankreich, Deutschland, die Niederlande und Luxemburg zusammen - nimmt es rund ein Achtel der Gesamtfläche Chinas ein und wird in der Größe nur noch vom Autonomen Gebiet Xinjiang übertroffen. Im Norden stößt Tibet an Qinghai und Xinjiang, im Osten und Südosten an Sichuan und Yunnan, während es im Süden und Westen an Myanmar, Indien, Sikkim, Bhutan, Nepal sowie an Kaschmir grenzt. Die internationale Grenze Tibets ist über 4000 km lang.

ibet ist in die sechs Verwaltungsbezirke Shannan, Nyingchi, Ngari, Xigaze, Nagqu und Oamdo, in die zwei Städte Lhasa (auf Bezirksebene) und Xigaze (auf Landkreisebene) sowie in 71 Landkreise gegliedert. Wichtige Städte neben Lhasa, dem Regierungssitz des Autonomen Gebiets, und Xigaze, der zweitgrößten Stadt, sind Zetang, Bayi, Nagqu, Qamdo, Shiquanhe, Gyangze und Zham. Die Hauptstadt des Autonomen Gebiets Tibet ist Lhasa.

Tibet ist die am dünnsten besiedelte Region Chinas, mit einer durchschnittlichen Bevölkerungsdichte von weniger als zwei Menschen pro km². Nach den Ergebnissen des 5. Zensus im ganzen Lande, im November 2000, betrug die Gesamtbevölkerung des Autonomen Gebiets Tibet 2,6163 Mio.; davon waren 2,4111 Mio. Tibeter, was 92,2 % ausmachte. Es gab 155300 Han-Chinesen (5,9 %) und 49900 Angehörige der anderen nationalen Minderheiten wie Moinba, Luoba, Hui (Muslime) und Naxi (1,9 %). 18,9 % der Gesamtbevölkerung des Autonomen Gebiets Tibet wohnten in der Stadt und 81,1 % auf dem Land.

Tibet liegt sehr hoch und es ist dort oft relativ kalt. Der Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht ist sehr groß. Aber wegen der langen Sonnenscheindauer ist es hier selbst im Winter nicht unerträglich kalt. Die durchschnittliche Temperatur liegt im Süden bei 8° C, im Norden unter 0° C. In der Mitte ist es mild; es gibt keinen kalten Winter und auch keinen heißen Sommer. Die angenehmste Reisezeit ist von Mai bis Oktober.

Der Verkehrszustand im Autonomen Gebiet Tibet hat sich inzwischen erheblich verbessert. Das Straßennetz besteht aus den Überlandstraßen Qinghai-Tibet, Sichuan-Tibet, Yunnan-Tibet, Xinjiang-Tibet, der Qingkang-Landstraße, der Landstraße China-Nepal sowie ihren Abzweigungen. Für den Flugverkehr stehen der Gonggar-Flughafen in Lhasa und der Bangda-Flughafen in Qamdo zur Verfügung. Es ist außerdem geplant, den Heping-Flughafen in Xigaze, den Nyingchi-Flughafen und den Ngari-Flughafen auszubauen bzw. neu zu bauen. Ferner soll die Strecke Golmud-Lhasa der Eisenbahnlinie Qinghai-Tibet im Jahr 2007 fertiggestellt und dem Verkehr übergeben werden.

Tibet Reiseführer - Die Fauna in Tibet

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Tibet Reiseführer - Landschaftsgebiete

Tibet Reiseführer - Museen

Tibet Reiseführer - Wichtige Reiserouten

Tibet Reiseführer - Relikte der Urmenschen

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(Worte, die häufiger genannt wurden, werden größer geschrieben als jene, die seltener genannt wurden.)

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  Ausbildung von Kadern nationaler Minderheiten
Die Zentralregierung und die tibetischen Regierungen aller Ebenen legen großen Wert auf die Ausbildung von Kadern aus den nationalen Minderheiten. Heute machen die tibetischen Kader und die Kader der anderen nationalen Minderheiten 70,3% aller Kader des Gebiets aus. Bei den Führungskadern sind es 67,2%, bei den Kadern der Bezirke und Städte 65,3% und bei den Kadern der Kreise 60,9%.

Auch dem Studium und der Benutzung der tibetischen Sprache wird große Aufmerksamkeit geschenkt. Im Jahr 1987 hat der IV. Volkskongreß des Autonomen Gebiets Tibet Bestimmungen über das Studium, die Benutzung und die Entwicklung der tibetischen Sprache beschlossen, und die tibetische Regierung hat daraufhin entsprechende Durchführungsbestimmungen ausgearbeitet. Im ganzen Gebiet werden bei Konferenzen die tibetische und die chinesische Sprache in gleicher Weise benutzt. Bei Gerichtsverfahren benutzen die tibetischen Teilnehmer die tibetische Sprache, desgleichen werden gesetzliche Dokumente in Tibetisch abgefaßt. Die Hauptbeamten bei den Staatsanwaltsschaften und Gerichten sind Tibeter.

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  Das volle Autonomierecht
Die Verfassung Chinas und das Gesetz über die nationale Gebietsautonomie verleihen dem Autonomen Gebiet Tibet das volle Autonomierecht. Es umfaßt die Befugnisse, autonome Bestimmungen und spezielle Regelungen entsprechend den politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Besonderheiten der Nationalitäten des Gebiets auszuarbeiten, den Wirtschaftsaufbau und die Erschließung und Nutzung der örtlichen Naturressourcen unabhängig zu arrangieren und zu verwalten, die örtlichen Finanzeinahmen und die Beihilfen seitens der Zentralregierung selbständig zu verwenden, die Erziehung und das Kulturwesen wie Literatur, Kunst, Verlagswesen, Rundfunk, Film, Fernsehen usw. unabhängig zu entwickeln. Seit dem Jahr 1965 haben der Volkskongreß des Autonomen Gebiets Tibet und sein Ständiger Ausschuß über 150 lokale Gesetze und Verordnungen, Bestimmungen und Beschlüsse über die Politik, Wirtschaft, Kultur und Erziehung, die der Realität in Tibet und den Interessen der tibetischen Bevölkerung entsprechen, ausgearbeitet, z. B. eine „Geschäftsordnung des Volkskongresses des Autonomen Gebiets Tibet“, „Vorschriften für den Denkmalschutz“, „Forstschutzbestimmungen des Autonomen Gebiets Tibet“, „Verwaltungsmaßnahmen für den Bergbau durch kollektive Bergwerksunternehmen und Privatbetriebe“ und „Anpassungsbestimmungen für die Durchführung des Ehegesetzes der Volksrepublik China“. Die Ausarbeitung und Durchführung der lokalen Gesetze und Verordnungen haben eine wichtige Grundlage für die Verwirklichung der demokratischen Rechte und die Entwicklung der tibetischen Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur geschaffen.

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  Tibet
Im März 1955 beschloß die Zentralregierung, den Vorbereitungsausschuß des Autonomen Gebiets Tibet zu gründen. Im September 1965 wurde die 1. Plenartagung des I. Volkskongresses des Autonomen Gebiets Tibet abgehalten und das Autonome Gebiet Tibet offiziell proklamiert. Die meisten tibetischen Vertreter, die an dem Volkskongreß teilnahmen, waren ehemalige Leibeigene und Sklaven, aber auch patriotisch gesinnte Persönlichkeiten der geistlichen und weltlichen Oberschicht.

Bei der Wahl zu den Volkskongressen der Gemeinden, Kreise und Städte sowie des autonomen Gebiets im Jahr 1993 gab es in Tibet 1,311 Mio. Wahlberechtigte (98,6% der Einwohner über 18 Jahre), von denen sich 1,201 (91,6%) an der geheimen Wahl beteiligten. Jetzt stellen die nationalen Minderheiten 99,92% aller Abgeordneten, die überwiegende Mehrzahl davon sind Tibeter. Auf Kreisebene liegt der Prozentsatz der Abgeordneten aus den nationalen Minderheiten bei 92,6 und beim VI. Volkskongreß des Autonomen Gebiets Tibet bei 82,44.

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  Tibet
Die Gründung des Autonomen Gebiets Tibet Gemäß der Verfassung Chinas wird in Tibet das System der nationalen Gebietsautonomie praktiziert. Nationale Gebietsautonomie heißt, daß unter der einheitlichen Staatsführung in den von nationalen Minderheiten bewohnten Gebieten die entsprechenden Organe eingerichtet werden, die das Autonomierecht ausüben. Die nationalen Minderheiten sind die Herren in ihrem Gebiet und verwalten die Lokalangelegenheiten innerhalb ihrer Nationalitäten. In Tibet sind ihre autonomen Organe der Volkskongreß und die Volksregierung des autonomen Gebiets, ihre Leiter sind Tibeter.

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Tibetan Lotus Locket
Beliebt als Souvenirs sind: Thankas, Teppiche, Halbedelsteine, Ritualgegenstaende, Amulaettkaestchen, Filigranaarbeiten, Felle, chinesische Seide und Tee.

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